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Zwitterwuchs

Sorten die vom Züchter schon seit vielen Generationen in Inzucht vermehrt werden, Pflanzen die mit Hormonen behandelt wurden und manchmal sogar Pflanzen bei den nichts falsch gelaufen ist, bilden gelegentlich beide Geschlechter in einer Pflanze aus. Diese Art der Mutation kann die unterschiedlichsten Formen annehmen.
Bei der gängigsten Form tauchen an den Ansatzpunkten der Ableger, und zwischen den weiblichen Blüten, plötzlich einige Männliche auf. Eine andere, seltenere Form der Zwitter bildet in einigen Blüten beide Geschlechtsorgane aus.
Bei der letzten Variante ist eine Vielzahl an Erscheinungsformen zu beobachten. Es gibt Blüten bei denen die männlichen Organe in überdimensionaler Größe aus den Blüten ragen. Andere haben nur ganz kleine, verkümmerte Pollenfäden innerhalb der weiblichen Blüte. Diese Art Zwitter ist wesentlich schwerer zu identifizieren als die normalen, offensichtlichen Zwitter. Abgesehen davon sind die versteckten Zwitter eindeutig ergiebiger, als die mit Blüten beider Geschlechter. Daher lohnt es sich meist sie trotz der genetischen Deformation weiter zu pflegen.
Daß durch die mutierten Pflanzen einzelne Blüten der restlichen, gesunden Pflanzen befruchtet werden , kommt sehr selten vor. Leute die es genau nehmen mit der Zucht von Sensi-Grass, sollten sie aber besser auf den Kompost schmeißen oder zu anderen Verwertungsformen benutzen.
Zwitter die dicke Büschel von Mänlichen Blüten ausbilden sollten in jedem Fall entfernt werden. Selbst wenn man den Versuch unternimmt alle männlichen Blüten im Ansatz zu entfernen, bleiben häufig welche übrig die letztendlich doch die umstehenden anderen Pflanzen befruchten. Außerdem bilden sie oft nur einen wesentlich geringeren Anteil Blüten aus als echte Weibchen.
Zwitter mit Blüten getrennter Geschlechter entstehen unter anderem auch durch eine falsche Behandlung oder durch Experimente mit Hormonen und dem Licht. Vor gut 12 Jahren hat man in verschiedenen Growers Guides den Tip gefunden; jedem Samen eine Antibabypille beizulegen, damit die Östrogene die Pflanze weiblich machen. Ich vermag nicht zu beurteilen ob dieser Rat einen nachvollziehbaren, wissenschaftlich belegten Grund hat, ich kann aber sagen daß sich bei allen Leuten, aus meinem Bekanntenkreis, die diesen Rat beherzigt haben, enorm hohe Zwitterquoten gebildet haben.
Obwohl es auch durchaus üblich ist, daß sich Pflanzen mit beiden Geschlechtern ohne besonderen Grund entwickeln, sollte man, bei einem häufigeren Vorkommen dieses genetischen Fehlers, kritisch die Wachstumsbedingungen der Pflanzen prüfen.
Ich schätze, daß das bei maximal einer Pflanze aus 50-100 gesunden, aus einer natürlichen Ursache passiert. Alle anderen Quoten würde ich als unnatürlich und vermeidbar einstufen.
Die große Ausnahme sind Mutationen die beide Geschlechter in einer Blüte ausbilden. Bei dieser Art der Zwitterbildung kann man in vielen Fällen von einer Überzüchtung ausgehen. Speziell bei alten Sorten der Markenhersteller habe ich solche Mißbildungen häufig erlebt. Die Silver Haze, eine ehemalige Sensi See, eine ehemalige Sensi Seeds Sorte, wurde vor gut einem Jahr vom Markt genommen. Ich vermute daß es damit zusammen hängt das diese Sorte viele Jahre in Inzucht vermehrt wurde und in den letzten Generationen genetische Defekte aufgetreten sind. Ich persönlich kenne mehrere Fälle bei denen Samen dieser Sorte mutierte Pflanzen ergeben haben. Die Erträge waren in allen Fällen über jeden Zweifel erhaben, aber dennoch ließen sich etliche Unregelmäßigkeiten erkennen. Einige Pflanzen hatten anstatt der paarweisen Blattanordnung je 3 Blätter und Triebe an jedem Ansatz, andere hatten deformierte oder zwei geschlechtliche Blüten.
Auch wenn speziell diese Form der Mutation wenig Nachteile für den Züchter hat, würde ich empfehlen unter Kunstlicht Versuche mit mißgebildeten Pflanzedeten Pflanzen zu vermeiden. Der Strom für eine komplette Wachstumsphase ist nicht gerade billig und es ist immer sicherer 100% stabile Hybriden zu verwenden, damit man keine bösen Überraschungen erlebt.

 


 


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