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Die Blütephase

Die wohl mit Abstand spannenste und interessanteste Zeit im Leben einer Rauch-Hanfpflanze ist die Blüteperiode. Der Züchter erkennt in dieser Zeit ob seine Bemühungen lohnenswert waren, und seine Sachkunde ausreicht um gute Qualitäten zu produzieren.
In diesem Stadium ändert sich der Wuchs der Pflanze radikal. Anstatt der großen Blattflächen beginnen Blüten, und kleine mit Harzdrüsen übersähte Blättchen zu wachsen. Die Enden der Triebe werden voll und schwer und über allen frischen Sproßen bildet sich eine Schicht, die wie Tau aussieht. Paralel dazu nimmt der Geruch der Pflanzen zu und die Pflanze wächst kaum noch in die Höhe.
Speziell im Indoorbereich ergeben sich in dieser Zeit oft Probleme mit der Stabilität der Pflanzen. Weibchen die sehr dicht gedrängt standen haben keine ausreichend starken Stiele um das Gewicht der zunehmenden Blütenpracht zu halten und biegen unter der Last bis auf den Boden. Um soetwas zu vermeiden sollte man einen Veniltator mit Schwenkmechanismus verwenden und dafür sorgen das die Pflanzen während des Wachstums genügend Bewegung bekommen. Dadurch das der Stiel bewegt wird entstehen Microrisse in den Fasern und der Stiel wird dazu angeregt stabiler zu werden.
Sollte es zu spät sein und Ihr steht unmittelbar vor diesem Problem ist es erforderlich die Blütenspitzen zu stützen. Am besten eignen sich dazu Kunststoff-Stäbe die im Gartencenter verkauft werden. Tritt dieses Problem bei einzelnen Trieben auf dann kann man im Fachhandel Drahtstreifen mit einer Kunststoffummantelung kaufen und damit Tragehaken für die einzelnen Triebe formen. Man biegt den Streifen hierzu in eine "S"-Form und positioniert ihn an die Enden. Ihr könnt so alle Triebe stützen ohne jedesmal in die harzig;tzen ohne jedesmal in die harzigen, frischen Blätter greifen zu müßen. Wenn Ihr diese Haken so anbringt, dass sie mit dem oberen Ende am nächst höheren Blattabzweig befestigt sind, könnt Ihr sie bequem bis zur Ernte an dieser Stelle lassen.
 

Nahrung in der Blüte

 


Thai-Mädchen 3 Tage nach den ersten Blüten

In dieser Zeit brauchen die Pflanzen eine andere Zusammenstellung der Grundnährstoffe: Stickstoff, Phosphor und Grundnährstoffe: Stickstoff, Phosphor und Kalium. Außerdem ist es gerade in der Blüte sehr wichtig eine Vielzahl von Spurenelementen im Nahrungsangebot zu ergänzen. Ich persönlich bin darüberhinaus der Meinung das eine gezielte Beimischung von Braunalgenwachstumshormonen in dieser Phase einen positiven Effekt haben kann. Im Fachhandel sind verschiedene Produkte verfügbar die beides miteinander verbinden. Das Pulver-Präparat Neudofix oder das flüssige Algan, enthalten die Wachstumshormone und einen Coktail an Spurenelementen. In einer kleinen Zucht wird es völlig ausreichen auf solche Lösungen zurück zu greifen.
Züchter die im Freien anbauen und ihren gesamten Jahresbedarf auf einmal heran ziehen müßen, haben zwangsläufig ein paar mehr Pflanzen und sollten daher nicht sollten daher nicht die teuren Hobby-Gärtnerklamotten benutzen. Im proffesionellen Gärtnerhandwerk gibt es Stoffe und Fertigprodukte die besser für die Verwendung im Freiland geeignet sind.

Die Spurenelemente lassen sich am besten über verschiedene Arten Düngekalk zuführen. In der Blüte brauchen die Pflanzen verstärkt Eisen und Kupfer, je nach Boden und Zusatzstoffen sollte man auch Magnesium-Kalk und eine Portion Hornspähne streuen. Das die Pflanzen zusätzliches Magnesium benötigen erkennt man daran, daß trotz Düngung mit Kupfer- und Eisenkalk, die Spitzen der Blätter gelb werden. Die Hornspäne sind ein Lieferant für Stickstoff und weiteren Kalk. Alle Nährstoffe sollten einmal zu Beginn der Blüte und in der Mitte der Blüte mit einer Gartenkralle beim lockern der Erde eingezogen werden. Man sollte nicht allzuviel davon nehmen da die Hornspäne meist mit Pilz- oder Bakterienkulturen geimpft sind, damit die Nährstoffe durch eine Arte "Edel-Schimmel" freigesetzt werden. Erschreckt nicht wenn der gesamte Boden innerhalb von 3-4 Tagen zu schimmeln beginnt, das ist normal und erwn beginnt, das ist normal und erwünscht. Es handelt sich dabei nicht um die gefürchtete Wurzelfäule sondern nur um ein harmlose weißes Geflecht das mit der Zeit wieder verschwindet. Die genaue Dosierung könnt Ihr der folgenden Seite entnehmen. Ich möchte an dieser Stelle nur schon mal darauf hinweisen, dass es nichts bringt den Dünger im Übermaß zu benutzen. Speziell in der Blüte kann das fatale Folgen haben, da durch einen massiven Stickstoffüberschuß im Pflanzboden die gesamte Nährstoffaufnahme gestört werden kann. Passiert Euch in dieser brisanten Phase ein Fehler, kann es pasieren das die Insekten auf euren Pflanzen überhand nehmen oder eine Wachstumsstagnation eintritt.

 

In der Natur kann man getrost auf Wachstumshormone verzichten, da die Natur selbst die Pflanzen schon in ausreichendem Maße zum Wachstum stimmuliert. Jeder der schon einmal Zeuge sein durfte, wenn eine Pflanze vom Topf in die Erde gepflanzt wird, und gesehen hat welche extreme Wachstumssteigerung die Pflanze in den nächsten 3-4 Wochen danach hat, wird mir da zustimmen müßen. Meine persönliche Empfehlung zum Outdoor züchten, ist in jedem Fall biologisch zu düngen und auch sonst nach biologischen Gesichtspunkten vorzugehen. Wir habn Gesichtspunkten vorzugehen. Wir haben im Technikteil unseres Guides eine ausführliche Beschreibung des Bio-Züchtens, und ich empfehle jedem Outdoorfarmer dieses Kapitel sorgfälltig zu lesen. Die Biologische Hanfzucht hat den praktischen Vorteil das sie sehr gute Erträge abwirft und äußerst preiswert ist, wenn erstmal ein funktionierendes Ökosystem etabliert wurde.

 

 

Das Licht in der Blüteperiode

 

Wie in einem der vorigen Kapitel schon erwähnt, stellen die Hanfplanzen während der generativen Phase andere Bedürfnisse an das Licht. In dieser Zeit ist das Licht der Natrium Hochdrucklampe das Beste was an Kunstlicht für die Pflanzen zu bekomwas an Kunstlicht für die Pflanzen zu bekommen ist. Diese Art Lampen hat den Schwerpunkt im gelb-roten Wellenbereich des Farbspectrums.
Die Firma Phillips geht in einer ihrer Produktbeschreibungen sogar soweit, dass sie behaupten das dieses Licht besser wäre als das Sonnenlicht; das jedoch, wage ich zu bezweifeln. Grundlage für diese These ist eine Untersuchung die ergeben hat, daß die Traubenzucker-Produktion am höchsten ist, wenn die Pflanze mit diesem Licht bestrahlt wird. Das mag auch wohl so sein, aber das Sonnenlicht enthält auch in diesem Bereich des Farbspectrums genügend Anteile, und ein milder sonniger Herbst dürfte den Pflanzen genauso gut tun.
Der Einsatz von Metalhalogen Lampen ist mit Einschränkungen auch möglich, aber ich möchte davon abraten nur diese Art Licht zu verwenden, da die Wuchsform dadurch beeinflußt wird. Als deutliche Mangelerscheinung werden die einzelnen Blätter größer und die jungen Triebe verästeln sich nicht ausreichend. Die gesamte Wuchsform zieht sich in die Länge und zwischen den Blütenansätzen sind sehr große Lücken mit totem Raum.

 


 


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