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Hydro Systembeschreibung



 
Die hydroponische Zuchttechnik hat unzählige Varianten, und man hat einen weiten Spielraum beim Aufbau eines eigenen Systems. Leute die handwerklich begabt sind, oder einen Berufsgärtner kennen, der mit Hydroponischen Sytemen im Rahmen der Nutz- und Zierpflanzen Herstellung arbeitet, können mit geringen Kosten eine Anlage aufbauen die ihren Zweck erfüllt, und dem Betreiber den Luxus bietet nicht jeden Tag mit Nährlösung, Megeräten, und Gießkanne hantieren zu müßen.
Bevor ich aber diese konkreten Details erörter, möchte ich erstmal erklären was Hydro- überhaupt bedeutet, und wo die Unterschiede zu anderen Methoden liegen.....

 

 

Die Grundphilosophie

Beim Hydro-Growing übernimmt der Züchter, bzw. die Technik, Aufgaben, die in der Natur durch das Zusammenspiel von Wetter, Boden, Atmosphäre und Mikroorganismen erledigt werden.
Der Züchter gestaltet einen künstlichen Lebensraum, und der Erfolg seiner Bemühungen hängt davon ab, wie perfekt er die Ansprüche der Pflanzen befriedigen kann.

Hydropflanze

Züchter nehmen den verhältnismässig hohen finanziellen und heimwerkermässigen Aufwand in Kauf, weil sie die absolute Regelbarkeit aller Faktoren erreichen wollen. Durch die direkte Kontrolle der Nährstofdie direkte Kontrolle der Nährstoff zusammensetzung und sämtlicher anderer Parameter, die für das Wachstum der Pflanzen relevant sind, erreicht man das kein Bestandteil der Nahrungs- und Stoffwechselkette dem Zufall, bzw. der Natur überlassen bleibt. Als Resultat dieser optimierten Ernährung werden die Pflanzen in 3,5 Monaten erntereif und mit den entsprechenden Sorten lassen sich mittelerweile durchschnittliche Quadratmeterleistungen von 400 bis 500 gr. erreichen. Im Vergleich zu sauberen Bio-Indoorsystem sind die Kosten rund 30% höher, aber das rentiert sich in der Regel, da es dem Züchter eine effizientere Ausnutzung seiner Resourcen gestattet.

Das funktioniert natürlich nur solange wie alles richtig gemacht wird. Fehler rächen sich bei dieser Art der Zucht sofort. Ein falscher EC-Wert oder PH-Wert, unsachgemäße Installation der Anlagen oder verstopfte Tropfschläuche, machen sich direkt in Form osmotischen Verbrennungen, Mangelerscheinungen oder einzelnen vertrockneten Pflnzen bemerkbar, da es nichts gibt, was den Fehler Puffern könnte. Der finanzielle Aufwand ist daher nur gerechtfertigt, wenn sich der Züchter auch umfassend mit der Materie beschäftigt, und eine Menge über die Hydrozucht lernt.

Ich bin in diesem Zusammenhang schon öfter gefragt worden:"..sag mal wie man Hydro macht, ohne wie man Hydro macht, ohne sich so viel durch lesen zu müßen". Das ist nicht möglich. Genau so wenig, wie es ein bischen Schwanger gibt, kann man nur ein bischen Hydro machen. Eine Hydroponische Zucht ist ein künstlicher Lebensraum, in dem ein chemisches und biologisches Gleichgewicht herrschen muß, und es kaum Spielraum in der Ausführung gibt. Dabei kommt es weniger darauf an eine High-Tech Ausrüstung zu haben, sondern vielmehr darauf den Pflanzen das zu geben was sie brauchen um viele Blüten und viel Harz zu produzieren. Große klebrige kompakte Buds, wie auf dem Bild oben rechts, lassen sich ohne Probleme auch mit der Gießkanne erzielen, wenn man die nötige Diziplin besizt um die Pflanzen regelmässig zu gießen und bei der Zusammenstellung der Nährstoffe sorgfältig arbeitet.

 

 

Zucht in Holland

Der Anbau auf Steinwolle

Steinwolle wird in großem Umfang in der Gewächshaus-Kultur benutzt. Speziell in Holland und den USA gibt es sehr viele begeisterte Steinwolle Anwender. Dieses Medium ist im Gegensatz zur Erde sauber, steril und sehr leicht. Der einzige große Nachteil ist die Tatsache daß es gesundheitsschädlich ist und nur sehr aufwendig entsorgt werden kann.

Die Steinwolle selbst enthält keine Nährstoffe, und der Züchter muß die Stoffe dosieren, die den Pflanzen in den entsprechenden Phasen zugeführt werden müssen. Die Regulierbarkeit eines solchen Systems ist sehr gut und Ungeziefer, Überdüngung und sonstige Überraschungen können durch Sorgfalt in der Handhabung vermieden werden.

Außerdem hat die Steinwolle ein ausgezeichnetes Wasser-Luft Verhältnis für die Wurzeln, wodurch große Erträge gefördert werden können. Durch die lockere Konsitenz der Wolle, entsteht im Bereich des Wurzelballens ein optimales Wachstumsklima.

Die Handhabung von Steinwolle ist etwas umständlicher als die Verwendung von Granulaten wie Blähton, Perlite oder Seramis, aber dafür ist das ganze System flexibler und weniger platzintensiv als die Zucht in einer herkömmlichen Hydrokultur.
Es gibt verschiedene Behälter und unterschiedliche Substrate die gut geeignet sind, um die Pflanzen während Ihrer unterschiedlichen Wachstumsphasen zu beheimaten; das Grundprinzip ist jedoch bei allen gleich. Die Wurzeln der Pflanzen werden in regelmäßigen Abständen mit der Nährstofflösung umspült, oder gleichmäßig über Tropfschläuche feucht gehalten.
Auf den folgenden Seiten haben wir die Details zu den verschiedenen im Markt verfügbaren Systemen.

 

Granulate als Pflanzboden
Hydrokultur auf Blähton

Eine Hydrokultur ist eine preiswerte Variante des hydroponischen Züchtens, weil der Einsteiger sein System mit geringen Mitteln langsam umstellen kann, und trotzdem die Dosierung der Nährstoffe selbst in der Hand hat. Es sind keine besonderen Behälter erforderlich, und ein System dieser Art kommt ohne Pumpe aus, da viele Granulate, im Gegensatz zu der Steinwolle, die Feuchtigkeit und Nährstoffe für eine gewisse Zeit speichert.

Als Substrat können folgende Stoffe Verwendung finden: Blähton, Perlite, Seramis und poröse Kunststoffgranulate. Ich persönlich würde jedoch den Blähton empfehlen weil er die besten Eigenschaften hat. Seramis ist auch möglich man darf es nur nicht nach der Anweisung des Herstellers verwenden. :o)

Idiotensichere Einsteiger-Variante

Einfach und sicher sind Systeme mit Blähton oder Perlite. Man verwendet Pflanzbehälter ohne Ablauflöcher und setzt in jeden Topf einen Wasserniveauanzeiger. Danach wird der Boden des Behälters mit ca. 100ml Ionenwechsler bedeckt und bis zur Hälfte mit Granulat aufgefüllt. Auf diese Schicht Granulat legt man eine auf Maß geschnittene Steinwolleplatte.(Folie entfernen!) Auf der Steinwolle werden im nächsten Arbeitsgang die Startblöcke verteilt, 1-max.4 pro Behälter. Zum Schluß füllt man den Behälter bis ca. 2 cm unter den Rand mit Granulat. Die Steinwolle muß dabei völlig bedeckt werden.

Die Sicherheit gegen Überdüngung und falsche Behandlung kommt bei dieser Variante durch den Ionentauscher. Dieser Dünger hält einen bestimmten EC-Wert im Wasser des Behälters und sorgt dafür, dass die Pflanzen immer eine gute Nährstoffkonzentration vorfinden. Es gibt aber auch noch sehr viel raffiniertere Formen der Granulat-Nutzung, und wir werden im weiteren Verlauf dieses Kapitels erklären, in welchen Systemen darüber hinaus, Perlite und Blähton eingesetzt werden können.

 


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