Blütenreifung: Wie du den perfekten Erntezeitpunkt bei Hanf erkennst
Bei der Blütenreifung, der letzten Phase im Wachstum einer Cannabispflanze, in der die Blüten ihre Wirkstoffe voll entfalten. Auch bekannt als Reifephase, ist sie der entscheidende Moment, der über Ertrag und Qualität entscheidet. Viele Anfänger greifen zu früh zur Schere – und verpassen so das volle Potenzial ihrer Pflanze. Es geht nicht darum, auf einen Kalendertag zu warten, sondern auf die Pflanze selbst. Die richtige Blütenreifung zeigt sich nicht in Tagen, sondern in sichtbaren Zeichen: milchigen Trichomen, verfärbten Pistillen und einem klebrigen, harzigen Überzug auf den Blüten.
Die Trichome, die winzigen, kristallartigen Auswüchse auf den Blüten, die die Cannabinoide wie CBD und THC produzieren sind dein bester Freund. Anfangs klar und durchsichtig, werden sie milchig – das ist der Moment, in dem die Wirkstoffe am stärksten sind. Wer zu lange wartet, bis sie braun werden, erhält einen entspannteren, aber weniger aromatischen Effekt. Die Pistillen, die fadenförmigen Fortsätze an den Blüten, die ursprünglich weiß waren, verfärben sich von weiß zu orange oder braun. Das ist kein Zeichen für Verwelkung, sondern für reife Samenbildung. Und das Harz – das klebrige, glitzernde Zeug, das deine Finger nach dem Berühren klebt – ist der direkte Hinweis auf hohe Wirkstoffkonzentration. Je klebriger, desto reifer.
Du brauchst kein Mikroskop, keine App, keine komplizierten Messwerte. Nur gute Lichtverhältnisse, ruhige Augen und etwas Geduld. Die Erntezeitpunkt, der Moment, in dem die Pflanze ihren Höhepunkt erreicht hat und bereit ist, geerntet zu werden ist individuell – jede Pflanze hat ihren eigenen Rhythmus. Einige Sorten reifen in 8 Wochen, andere brauchen 12. Aber die Anzeichen sind überall dieselben: milchige Trichome, verfärbte Pistillen, klebrige Blüten. Wenn du das erkennst, weißt du, dass es Zeit ist. Die folgenden Artikel zeigen dir, wie du diese Zeichen genau liest, wie du deine Pflanze optimal vorbereitest und was du nach der Ernte tun musst, damit dein Ertrag nicht verloren geht. Du findest hier praktische Tipps, die wirklich funktionieren – keine Theorie, nur Erfahrung aus dem Anbau.