Cannabinoid-Gehalt: Was wirklich im Hanf steckt und warum es zählt
Der Cannabinoid-Gehalt, die Menge an aktiven Substanzen wie THC und CBD in einer Cannabispflanze. Also known as Cannabinoide, sie sind die chemischen Bausteine, die bestimmen, ob Hanf dich beruhigt, unterstützt – oder high macht. In Deutschland ist das der entscheidende Unterschied zwischen legalen Hanfsamen und illegalen Pflanzen. Nur wenn der Cannabinoid-Gehalt unter 0,2 % THC liegt, darfst du Samen kaufen. Aber das sagt nichts über den CBD-Anteil aus – und das ist oft das, was dich wirklich interessiert.
Der THC, das psychoaktive Cannabinoid, das für das High verantwortlich ist. Also known as Tetrahydrocannabinol, ist in Nutzhanf praktisch ausgeschaltet. Dafür steckt mehr CBD, das nicht-psychoaktive Cannabinoid, das Entzündungen lindert und Stress reduziert. Also known as Cannabidiol, in den Blüten von legalen Sorten. Du kannst Hanfblüten rauchen, ohne high zu werden – wenn der CBD-Gehalt hoch und der THC-Gehalt niedrig ist. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Züchtung. Einige Sorten haben mittlerweile mehr als 15 % CBD und weniger als 0,2 % THC – und das ist der Grund, warum Menschen sie für Schlaf, Schmerzen oder Unruhe nutzen.
Warum ist das wichtig für dich? Weil der Cannabinoid-Gehalt nicht nur über Legalität entscheidet, sondern auch über Wirkung. Hanfsamen zum Essen enthalten fast kein THC oder CBD – sie liefern Protein und Omega-3, aber keine Cannabinoide. Hanfblüten dagegen sind die Quelle für CBD. Wenn du nach natürlicher Unterstützung suchst, musst du zwischen Samen und Blüten unterscheiden. Einige Anbieter geben den Cannabinoid-Gehalt nicht an – das ist ein Warnsignal. Ein seriöser Anbieter zeigt dir, wie viel CBD und THC pro Gramm enthalten ist. Das ist kein Verkaufstrick, das ist Transparenz.
Und was ist mit dem Anbau? Wenn du Hanf im Garten pflanzt, egal wie klein – du überschreitest die Grenze. Selbst wenn du nur eine Pflanze hast und sie nicht rauchst: Sobald der THC-Gehalt über 0,2 % steigt, wird sie als Cannabis klassifiziert. Und das ist in Deutschland illegal. Die meisten Anfänger wissen nicht, dass der Cannabinoid-Gehalt nicht von Anfang an feststeht. Er entwickelt sich während der Blüte. Eine Pflanze, die bei 0,1 % THC startet, kann am Ende 0,5 % erreichen – und plötzlich ist sie illegal. Deshalb ist es so wichtig, Sorten mit niedrigem THC zu wählen – und zu wissen, wann du erntest.
Immer wieder taucht die Frage auf: Kann ich Hanfsamen mit hohem CBD-Gehalt kaufen? Nein. Hanfsamen zum Essen oder zum Anbau enthalten keine nennenswerten Mengen an CBD oder THC. Die Cannabinoide sammeln sich in den Blüten, nicht in den Samen. Wer dir sagt, dass seine Samen „hochwirksam“ sind, verwechselt die Wirkstoffe. Du brauchst Blüten, nicht Samen, wenn du CBD suchst. Und du brauchst Vertrauen in den Anbieter, der dir den Cannabinoid-Gehalt offenlegt.
Du findest hier alles, was du brauchst, um den Cannabinoid-Gehalt richtig einzuschätzen: von den Unterschieden zwischen THC und CBD, über die legalen Grenzen in Deutschland, bis hin zu den besten Sorten für CBD-Blüten. Keine Theorie, keine Werbung – nur klare Fakten, die dir helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.