Wenn du zum ersten Mal Cannabis anbaust, stellst du dir wahrscheinlich eine einfache Frage: Wie viel Platz braucht man für 3 Cannabispflanzen? Es klingt banal, aber die Antwort bestimmt, ob deine Pflanzen gesund wachsen - oder ob sie sich gegenseitig ersticken. Viele Anfänger denken, drei Pflanzen in eine kleine Ecke zu stellen, reicht aus. Das ist ein Fehler. Cannabis braucht Luft, Licht und Raum, um zu blühen. Und drei Pflanzen sind kein kleines Projekt - sie sind ein kleines Gewächshaus.
Die Grundregel: Ein Quadratmeter pro Pflanze
Die einfachste Faustregel für Indoor-Anbau: Pro Cannabispflanze brauchst du mindestens ein Quadratmeter Fläche. Das bedeutet für drei Pflanzen: drei Quadratmeter. Aber das ist nur die Mindestanforderung. Wenn du wirklich gute Erträge willst, solltest du 1,5 bis 2 Quadratmeter pro Pflanze einplanen. Warum? Weil Cannabis nicht nur nach oben wächst - es breitet sich auch seitlich aus. Eine gesunde Pflanze kann bis zu 1,20 Meter breit werden, besonders bei Sativa-Sorten. Wenn du sie zu eng stellst, verlierst du Licht, Luftzirkulation und erhöhst das Risiko für Schimmel und Schädlinge.
Stell dir das so vor: Jede Pflanze ist wie ein kleiner Baum. Du würdest auch nicht drei Bäume in einen Blumenkasten pflanzen. Die Wurzeln würden sich verheddern, die Blätter würden sich beschatten, und keiner würde richtig gedeihen. Genauso ist es mit Cannabis. Die Wurzeln brauchen Platz, um Nährstoffe aufzunehmen. Die Blätter brauchen Sonnenlicht - oder das, was eine LED-Lampe dafür ersetzt.
Was passiert, wenn du zu wenig Platz gibst?
Ein zu enger Anbau ist der häufigste Grund für gescheiterte Ernten. Hier sind die drei größten Probleme, die du vermeiden solltest:
- Schimmel und Pilze: Wenn die Luft nicht zirkuliert, sammelt sich Feuchtigkeit zwischen den Blättern. Das ist die perfekte Umgebung für Botrytis - auch bekannt als Grauschimmel. Der kommt oft erst, wenn die Blüten schon fast fertig sind. Dann ist es zu spät.
- Schwache Blüten: Pflanzen, die sich gegenseitig beschatten, wachsen langsam. Sie strecken sich verzweifelt nach oben, um Licht zu finden. Das Ergebnis? Dünne, lockere Blüten mit wenig Harz. Du bekommst keine dichten, aromatischen Knospen - nur hohle Stängel.
- Stress und Krankheiten: Enge Bedingungen schwächen das Immunsystem der Pflanzen. Sie werden anfälliger für Spinnmilben, Weiße Fliegen und Nährstoffmangel. Und wenn eine Pflanze krank wird, springt die Krankheit schnell auf die anderen über.
Ich habe das selbst erlebt. Vor zwei Jahren habe ich drei Pflanzen in einem 1,20 x 1,20 Meter großen Raum gezogen. Ich dachte, das reicht. Die Pflanzen waren zu dicht. Die unteren Blätter wurden gelb, die Blüten waren winzig. Am Ende hatte ich weniger als 100 Gramm Trockenmasse - von drei Pflanzen. Das ist kein Erfolg. Das ist eine Lektion.
Welcher Raum ist der richtige?
Der ideale Raum für drei Pflanzen ist ein Raum von mindestens 1,50 x 2,00 Metern. Das gibt dir 3 Quadratmeter Fläche - und noch etwas Spielraum für Ausrüstung. Du brauchst Platz für:
- Drei Töpfe (mindestens 11 Liter Fassungsvermögen pro Pflanze)
- Eine LED-Lampe (400-600 Watt für drei Pflanzen)
- Eine Lüftungsanlage mit Aktivkohlefilter
- Eine Klimaanlage oder Luftbefeuchter (je nach Jahreszeit)
- Ein paar Regale oder Haken für Werkzeuge und Messgeräte
Ein typischer Schrank oder ein kleiner Raum in der Wohnung reicht nicht. Du brauchst einen Raum, den du komplett abdunkeln kannst - und der nicht von der restlichen Wohnung beeinflusst wird. Ein Badezimmer ist oft ideal, weil es isoliert ist und eine gute Belüftung hat. Ein Keller geht auch, wenn er trocken ist. Aber ein Fensterbrett? Nein. Das ist kein Anbauort - das ist ein Experiment mit hohem Risiko.
Die richtige Topfgröße - mehr als nur ein Behälter
Der Topf ist genauso wichtig wie der Raum. Zu klein? Die Wurzeln werden eingeschränkt. Zu groß? Die Erde bleibt zu lange nass, und die Wurzeln faulen. Für drei Pflanzen empfehle ich:
- 11 Liter: Ideal für kleine, schnell wachsende Indica-Sorten. Gute Wahl für Anfänger.
- 15-20 Liter: Besser für Sativa-Sorten oder wenn du längere Wachstumsphasen planst. Die Pflanzen werden größer, aber auch kräftiger.
- Nie kleiner als 7 Liter: Selbst bei Mini-Sorten ist das die absolute Untergrenze. Unter 7 Liter wird die Pflanze nie richtig blühen.
Ich verwende immer geperforierte Töpfe aus Vliesstoff. Sie lassen Luft an die Wurzeln, verhindern Überwässerung und fördern ein dichtes Wurzelnetz. Das ist der Grund, warum meine Pflanzen im Vergleich zu anderen Anbauern doppelt so viel Ertrag bringen - nicht weil ich mehr Licht habe, sondern weil die Wurzeln gesund sind.
Abstand zwischen den Pflanzen - der entscheidende Faktor
Wie weit sollen die drei Pflanzen voneinander entfernt sein? Hier ist die einfache Antwort: Mindestens 50 cm zwischen den Stämmen. Besser 60-70 cm. Das ist nicht nur für das Licht wichtig - es ist auch für die Luftzirkulation. Wenn du die Pflanzen zu nah stellst, entsteht ein Mikroklima, in dem sich Feuchtigkeit staut. Und Feuchtigkeit ist der größte Feind der Cannabisblüte.
Stell dir vor, du hast drei Pflanzen in einem Dreieck. Jede Pflanze hat einen direkten Zugang zum Licht von oben. Zwischen ihnen bleibt genug Platz, damit die Luft zirkulieren kann. Ein Ventilator, der sanft über die Blätter weht, ist dann nicht nur nützlich - er ist essenziell. Er stärkt die Stängel, reduziert Schimmelrisiken und sorgt dafür, dass die Pflanzen nicht zu schnell wachsen - sondern kräftig.
Wie viel Licht brauchen drei Pflanzen?
Die Lichtmenge hängt direkt von der Fläche ab. Für drei Pflanzen in einem 1,5 x 2 Meter großen Raum brauchst du:
- 400-500 Watt LED: Ausreichend für mittlere Erträge (150-250 Gramm gesamt)
- 600-800 Watt LED: Optimal für hohe Erträge (300-500 Gramm gesamt)
Vermeide billige LED-Lampen von unbekannten Herstellern. Sie geben oft nur ein schwaches Lichtspektrum ab. Deine Pflanzen brauchen blaues Licht im Wachstumsstadium und rotes Licht in der Blütephase. Eine gute LED-Lampe passt sich automatisch an - oder du kannst sie manuell einstellen. Ich verwende eine SPYDER LED 600W - sie ist teuer, aber sie bringt Ergebnisse. Und das Licht ist gleichmäßig verteilt. Keine heißen Flecken, keine dunklen Ecken.
Die Realität: Was du wirklich erwarten kannst
Wenn du alles richtig machst - Raum, Licht, Topfgröße, Luftzirkulation - kannst du mit drei Pflanzen zwischen 300 und 500 Gramm Trockenmasse ernten. Das ist mehr als genug für einen ganzen Jahrgang. Aber das funktioniert nur, wenn du dich an die Regeln hältst.
Wenn du nur 1 Quadratmeter zur Verfügung hast, dann pflanze nur eine Pflanze. Oder zwei - aber dann musst du sie klein halten. Mit Low-Stress Training (LST) oder Screen of Green (ScrOG) kannst du die Pflanzen breit und flach wachsen lassen - statt nach oben. So passt mehr in weniger Raum. Aber das ist fortgeschrittenes Wissen. Für Anfänger: weniger Pflanzen, mehr Platz.
Die einfachste Lösung für Anfänger
Wenn du unsicher bist, fang mit einer Pflanze an. Lerne, wie sie wächst. Wie sie reagiert, wenn du zu viel gießt. Wie sie aussieht, wenn sie Nährstoffe braucht. Dann mache zwei. Und dann - erst dann - drei.
Es ist nicht die Anzahl der Pflanzen, die zählt. Es ist die Qualität der Bedingungen. Eine gesunde Pflanze in einem perfekten Raum ist wertvoller als drei gestresste Pflanzen in einem überfüllten Zimmer. Und wenn du es richtig machst, wirst du nicht nur mehr ernten - du wirst auch mehr Freude haben.
Wie viel Platz braucht man für 3 Cannabispflanzen im Indoor-Bereich?
Für drei Cannabispflanzen brauchst du mindestens 3 Quadratmeter Fläche - ideal sind 3,5 bis 4 Quadratmeter. Das bedeutet einen Raum von etwa 1,5 x 2,0 Metern. Jede Pflanze sollte mindestens 50-70 cm Abstand zu den Nachbarn haben, um Licht und Luftzirkulation zu gewährleisten.
Reicht ein Badezimmer als Anbauort?
Ja, ein Badezimmer ist oft einer der besten Orte für den Indoor-Anbau von Cannabis. Es ist meist gut isoliert, hat eine Belüftung und kann leicht abgedunkelt werden. Wichtig ist, dass es trocken bleibt und du eine Klimaanlage oder Luftbefeuchter einsetzt, um die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 % zu halten.
Wie groß sollten die Töpfe für 3 Pflanzen sein?
Für Anfänger reichen 11-15 Liter pro Pflanze. Bei Sativa-Sorten oder längeren Wachstumsphasen sind 20 Liter besser. Kleinere Töpfe (unter 7 Liter) führen zu eingeschränktem Wurzelwachstum und geringeren Erträgen.
Wie viel Licht brauchen 3 Cannabispflanzen?
Für drei Pflanzen in einem Raum von 1,5 x 2 Metern empfehle ich eine LED-Lampe mit 600-800 Watt. 400 Watt reichen nur für kleinere Sorten oder niedrigere Erträge. Wichtig ist, dass das Licht gleichmäßig verteilt ist - keine heißen Flecken und keine dunklen Ecken.
Kann man 3 Pflanzen in einem Schrank anbauen?
Ein normaler Kleiderschrank ist zu klein. Selbst große Schränke (z. B. 1,2 x 1,2 m) bieten nur 1,44 Quadratmeter - das reicht für maximal zwei Pflanzen, wenn du sie sehr klein hältst. Für drei Pflanzen brauchst du mehr Raum, sonst wirst du mit schlechten Erträgen und Schimmelproblemen kämpfen.
Stephan Lepage
ich hab 3 pflanzen in nem 1x1m raum und es war trotzdem geil lol
Erica Schwarz
ich find's cool, dass du so detailliert erklärst. als anfängerin hab ich echt angst, alles falsch zu machen. danke für die klaren infos!
INGEBORG RIEDMAIER
Die vorgeschlagenen Minimalanforderungen von 1,5 x 2,0 Metern entsprechen den empirisch validierten Standards für optimale Photomorphogenese und klimatische Stabilität im Indoor-Cultivation-Kontext. Eine Unterversorgung mit Luftzirkulation führt unmittelbar zu einer signifikanten Erhöhung des Vapor Pressure Deficit (VPD)-Risikos, was wiederum die Cuticula-Integrität und die Transpirationsrate negativ beeinflusst.
Die Verwendung von geperforierten Vliesstofftöpfen ist nicht nur empfehlenswert, sondern zwingend notwendig, um Wurzelkreislauf-Phänomene wie Rhizoctonia solani oder Pythium spp. zu vermeiden. Die mikrobiologische Diversität im Substrat wird durch aerobe Bedingungen signifikant gefördert.
Die Lichtintensität von 600–800 W LED bei 1,5 x 2,0 m Fläche resultiert in einem PAR-Wert von ca. 800–1000 µmol/m²/s, was den optimalen Bereich für die Photosynthese-Effizienz bei C3-Pflanzen wie Cannabis sativa abdeckt.
Die Empfehlung von 50–70 cm Pflanzenabstand ist nicht nur ästhetisch, sondern physiologisch begründet: Bei engerer Bebauung kommt es zur Überlappung der Lichtkompensationspunkte, wodurch die unteren Blattapparate in einen negativen Kohlenstoffhaushalt geraten.
Die Verwendung von Aktivkohlefiltern ist unverzichtbar, um terpenbasierte Geruchsemissionen auf unter 5 ppb zu senken – eine Voraussetzung für die Einhaltung der Wohnraumhygieneverordnung in dicht besiedelten Gebieten.
Die Aussage, ein Badezimmer sei ideal, ist irreführend: Viele Badezimmer verfügen über keine isolierten Wände, was zu thermischen Verlusten und unkontrollierter Luftfeuchtigkeitsmigration führt. Eine zusätzliche Dämmung mit XPS-Platten ist unumgänglich.
Die Verwendung von 11–15-Liter-Töpfen ist für Indica-Sorten akzeptabel, doch bei Hybrid-Sorten mit Sativa-Anteil ist ein Minimum von 18 Litern zu empfehlen, um das Wurzelvolumen für die späte Blütephase zu gewährleisten.
Ein Schrank mit 1,2 x 1,2 m ist technisch nicht ausreichend, da die Lichtverteilung nicht homogen ist – selbst bei hochwertigen LED-Systemen entstehen Gradienten von bis zu 40 % zwischen Zentrum und Rand.
Koen Punt
Wie kann man nur so fundamental falsch liegen? Wer mit 3 Pflanzen in 3 m² anfängt, hat schon verloren. Die echten Experten nutzen 2 m² pro Pflanze – das ist der Goldstandard. Und wer auf 11-Liter-Töpfe setzt, hat noch nie eine echte Sativa gesehen. Das ist Landwirtschaft für Kinder. Die Blüten sind dann so locker wie ein Sockenbündel.
Und wer sagt, ein Badezimmer reicht? Haha. Ich hab meine Pflanzen in einem 3 x 3 m Raum mit Klimaanlage, CO₂-System und automatischem Dünger-Feed. Und selbst dann war der Ertrag nur mittelmäßig. Wer das nicht versteht, sollte lieber Tee trinken.
Harry Hausverstand
ich hab auch erst gedacht, 3 pflanzen in nem kleinen raum geht. hab dann 2 davon verloren an schimmel. jetzt hab ich einen 2x2m raum, 3 pflanzen, und die sind wie wilde bäume. kein stress, kein schimmel, einfach nur ruhig wachsen lassen. das ist der trick.
kein druck. einfach nur platz geben. und dann wachsen sie von allein.
Oliver Sy
✅ PERFECT SETUP FOR 3 PLANTS:
📍 Raum: 1,6 x 2,2 m (3,52 m²)
💡 Licht: 750W LED (Full Spectrum, 6500K / 2700K)
💨 Belüftung: 2x 150mm Axial-Lüfter + Aktivkohlefilter (200 m³/h)
💧 Topfgröße: 18L geperforierte Smart Pots
🌡️ Klima: 24°C / 55% RH (Wachstum) → 22°C / 45% RH (Blüte)
🌱 Abstand: 65 cm zwischen den Stämmen
⏰ Lichtzyklus: 18/6 → 12/12
Ertrag: 420g trocken – ohne Stress, ohne Schimmel, ohne Kompromisse. Das ist professionell.
Und ja – ein Badezimmer ist perfekt, wenn du die Wände mit Isolierfolie abdichtest. 🛠️💧
Steffen Ebbesen
Alle reden von Platz, Licht, Luft – aber keiner sagt die Wahrheit: Die meisten Leute können das nicht. Sie glauben, sie könnten Cannabis züchten, weil sie eine Lampe und drei Töpfe haben. Das ist kein Anbau. Das ist Selbstbetrug.
Wenn du nicht mal weißt, was ein VPD-Wert ist, solltest du nicht mal anfangen. Deine Pflanzen werden leiden. Und du wirst dich wundern, warum du nichts erntest. Du bist nicht bereit. Gib es auf.
Stephan Brass
1,5x2m? nee das ist übertrieben. ich hab 3 pflanzen in nem 1x1m raum mit einer 400w led und alles gut. du machst das zu kompliziert. das ist nicht rocket science. die pflanzen wachsen doch auch im wald ohne 3 quadratmeter. du übertreibst
und wer sagt dass man 18l topf braucht? ich benutz 10l und die sind krasser als deine 20l. du bist ein überanalysierender nerd
Sven Schoop
Wer so viel Platz braucht, hat keine Ahnung von Cannabis! Ich habe 5 Pflanzen in 2 Quadratmetern – und sie blühen wie verrückt! Die anderen machen alles zu perfekt, zu teuer, zu kompliziert! Cannabis ist eine wilde Pflanze! Sie braucht kein Klimagerät, kein Aktivkohlefilter, kein Smart Pot! Sie braucht nur Licht – und du gibst ihr einen ganzen Raum! Du verlierst den Bezug zur Natur!
Und wer sagt, ein Badezimmer ist ideal? Das ist doch ein Feuchtigkeitsloch! Da wächst Schimmel schneller als die Pflanzen! Du bist ein gefährlicher Einfluss auf Anfänger!
Ich hab meine Pflanzen auf der Fensterbank – und sie sind stärker als deine teuren LED-Lampen! Du brauchst keine 800 Watt! Du brauchst einen Mut!
Markus Fritsche
ich denke oft darüber nach, was ‘Platz’ eigentlich bedeutet. nicht nur physikalisch, sondern auch psychologisch. wenn du drei pflanzen in einen engen raum steckst, machst du nicht nur sie zu Gefangenen – du machst dich auch zu einem Gefangenen deiner eigenen erwartungen. du willst mehr, also gibst du mehr – aber was ist wirklich genug? vielleicht ist es nicht die fläche, die zählt, sondern die achtsamkeit, mit der du sie betreust.
ich hab mal eine pflanze in einem 5l-topf auf der fensterbank gehabt. sie war klein, aber sie hat mich jeden tag begrüßt. sie hat mich gelehrt, still zu sein. und am ende hatte ich 18g. aber ich hatte mehr als nur ertrag. ich hatte ruhe.
vielleicht brauchen wir nicht mehr platz. vielleicht brauchen wir nur mehr zeit.
Frank Wöckener
1,5 x 2,0 Meter? Du bist ein Vollidiot. Das ist kein Anbau, das ist eine Luxusvilla für Pflanzen. Ich hab 3 Pflanzen in 1,2 x 1,2 m und die haben 310 Gramm gebracht. Mit einer 400W LED. Und du redest von 800W? Du willst Strom verheizen, nicht Cannabis züchten. Und wer sagt, ein Badezimmer ist ideal? Das ist ein Nährboden für Schimmel! Du solltest lieber in der Schule bleiben!
Und diese Smart Pots? Die sind nur für Leute, die zu faul sind, richtig zu gießen. Ich benutz normale Töpfe. Und ich gieße, wenn die Erde trocken ist. Einfach. Keine Technik. Keine Jargon. Keine Scheiß-Lampen. Nur Pflanzen. Und Mensch.
Markus Steinsland
Die Aussage, 3 Quadratmeter seien minimal, ist irreführend. Es geht nicht um Fläche – es geht um Lichtverteilung. Wenn du eine 600W LED über 3 m² hängst, entsteht ein Lichtgradient von 300 µmol/m²/s am Rand zu 900 µmol/m²/s in der Mitte. Das ist kein gleichmäßiger Anbau – das ist ein Experiment mit unkontrollierter Stressinduktion.
Die Lösung: Verwende zwei 400W LED-Module, verteilt über den Raum. So erreichst du eine homogene PAR-Verteilung. Und verwende keinen Aktivkohlefilter, wenn du nicht mindestens 500 m³/h Luftwechsel hast. Sonst ist er nutzlos – und teuer.
Topfgröße: 15L ist der Sweet Spot. Mehr als 20L ist überdimensioniert – du fütterst nur den Boden, nicht die Wurzeln. Und 11L ist für Sativa-Sorten ein Todesurteil.
Und nein – ein Badezimmer ist nicht ideal. Es hat keine isolierten Wände, keine Bodenabdichtung, und die Lüftung ist meist unzureichend. Du brauchst einen separaten Raum. Punkt.
Rosemarie Felix
Wer so viel Platz braucht, hat keine Ahnung. Ich hab 3 Pflanzen in nem 1x1m Schrank und die sind krasser als deine 2x2m Raum. Du übertreibst alles. Das ist kein Anbau, das ist eine Therapie für Kontrollfreaks. Gieß mal weniger, lass die Pflanzen atmen. Und hör auf, dir teure Lampen zu kaufen. Die Natur macht das besser.
Lea Harvey
Das ist typisch deutsch. Alles zu perfekt machen. In Amerika züchten Leute mit 200W LED in nem alten Kühlschrank und ernten 500g. Du brauchst keinen Aktivkohlefilter. Du brauchst keine Smart Pots. Du brauchst nur Mut. Und keine Angst vor Schimmel. Der ist doch nur ein Test. Wer ihn nicht übersteht, sollte lieber Bier trinken.
Jade Robson
ich hab vor einem Jahr auch gedacht, ich brauche alles perfekt. viel Platz, teure Lampen, perfekte Luft. dann hab ich einfach eine Pflanze in einen 10l Topf auf die Fensterbank gestellt. sie hat nicht viel gebracht – aber sie hat mich gelehrt, zuzusehen. zu warten. zu lieben. heute hab ich drei Pflanzen. nicht weil ich mehr will. sondern weil ich endlich verstanden hab, wie man einfach nur da ist.
manchmal braucht man nicht mehr Platz. manchmal braucht man nur mehr Herz.
Oliver Sy
Die Antwort von @JadeRobson ist wunderschön – aber sie ignoriert die physikalischen Grundlagen. Pflanzen wachsen nicht durch Liebe allein. Sie brauchen Photonen. Sie brauchen CO₂. Sie brauchen eine stabile Temperatur. Und wenn du das vernachlässigst, dann ist deine Liebe nur eine Illusion.
Ich liebe meine Pflanzen. Deshalb gebe ich ihnen alles, was sie brauchen. Nicht weniger. Nicht mehr. Genau das Richtige.