Von Lena Krämer Nov, 28 2025
Welche Wirkung hat Hanfprotein auf das Haar? - Wissenschaftlich belegt

Wenn du deine Haare stärken, glänzend machen oder das Ausfallen reduzieren willst, hast du vielleicht schon von Hanfprotein gehört. Aber was kann es wirklich für dein Haar tun? Es ist kein Wundermittel - aber es ist auch kein Marketing-Hype. Hanfprotein, das aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird, enthält eine einzigartige Mischung aus Nährstoffen, die direkt mit der Haarstruktur und -gesundheit verbunden sind. Und das nicht nur theoretisch, sondern mit messbaren Effekten.

Was ist Hanfprotein eigentlich?

Hanfprotein kommt aus den geschälten Hanfsamen, auch Hemp Seeds genannt. Diese kleinen grünen Körner sind reich an Eiweiß - bis zu 35 % des Gewichts sind reines Protein. Im Vergleich zu Soja oder Whey ist Hanfprotein nicht nur pflanzlich, sondern auch leicht verdaulich. Es enthält alle neun essentiellen Aminosäuren, die dein Körper nicht selbst herstellen kann. Das ist bei pflanzlichen Proteinen selten. Die wichtigsten für dein Haar: Lysin, Methionin und Cystein. Diese Aminosäuren bauen Keratin auf - das ist das Hauptprotein in deinen Haaren.

Hanfprotein ist kein Pulver aus der Chemie. Es ist ein ganzheitlicher Nährstoffträger. Neben dem Protein enthält es Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, Vitamin E, Magnesium, Zink und Eisen. All diese Stoffe arbeiten zusammen, um deine Haarfollikel zu versorgen. Kein einzelner Nährstoff macht das Haar stark - es ist das gesamte Paket.

Wie wirkt Hanfprotein auf das Haar?

Dein Haar wächst aus den Haarfollikeln in deiner Kopfhaut. Diese Zellen brauchen ständig Nährstoffe, um gesund zu bleiben. Wenn sie unterversorgt sind, wird das Haar brüchig, trocken oder fällt aus. Hanfprotein liefert genau das, was diese Zellen brauchen.

Erstens: Die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Hanfprotein unterstützen die Hautbarriere deiner Kopfhaut. Eine gesunde Kopfhaut bedeutet weniger Juckreiz, weniger Schuppen und bessere Durchblutung - alles Voraussetzungen für starkes Haarwachstum. Studien zeigen, dass eine ausreichende Zufuhr von Linolsäure (einer Omega-6-Fettsäure) das Haarwachstum fördern kann.

Zweitens: Die Aminosäuren aus Hanfprotein werden direkt in Keratin umgewandelt. Keratin ist der Baustein deiner Haarsträhne. Wenn du wenig davon bekommst, wird das Haar dünn und bricht leicht ab. Einige Frauen, die nach der Geburt oder in der Menopause Haarausfall hatten, berichten nach 8-12 Wochen täglicher Einnahme von Hanfprotein: weniger Haare im Kamm, mehr Volumen, weniger Spliss.

Drittens: Zink und Eisen aus Hanfprotein helfen, den Haarzyklus zu regulieren. Ein Mangel an Eisen ist eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Frauen. Hanfsamen enthalten etwa 2,5 mg Eisen pro 30 Gramm - das ist fast 20 % des Tagesbedarfs. Und im Gegensatz zu Eisenpräparaten aus der Apotheke wird es hier in einer Form geliefert, die der Körper gut aufnimmt, besonders wenn du es mit Vitamin C kombinierst - zum Beispiel mit Orangensaft oder Beeren.

Wie nimmst du Hanfprotein ein?

Hanfprotein ist als Pulver erhältlich - meistens ungeschmackt oder leicht nussig. Du kannst es einfach in Smoothies, Joghurt, Müsli oder Suppen rühren. Eine tägliche Dosis von 1-2 Esslöffeln (ca. 20-40 Gramm) reicht aus, um die Nährstoffe für dein Haar zu unterstützen.

Vermeide es, das Pulver zu erhitzen. Hohe Temperaturen zerstören die empfindlichen Fettsäuren und ein Teil der Aminosäuren. Rühre es lieber in kalte oder lauwarme Speisen ein. Ein einfacher Trick: Mische 1 Esslöffel Hanfprotein mit 1 Esslöffel Leinsamen, ein paar Beeren und Mandelmilch. Das gibt dir nicht nur ein gesundes Frühstück, sondern auch eine starke Dosis an Haar-Nährstoffen.

Wenn du kein Pulver magst: Iss einfach 3-4 Esslöffel geschälte Hanfsamen täglich. Sie schmecken nussig, sind knusprig und lassen sich gut über Salate oder Avocado-Brot streuen. Die Wirkung ist dieselbe - nur etwas langsamer, weil du weniger Protein pro Portion bekommst.

Haarfollikel, umgeben von nährenden Nährstoffen aus Hanfprotein.

Was passiert, wenn du es nicht nimmst?

Du musst Hanfprotein nicht nehmen - aber wenn du eine schlechte Ernährung hast, wird dein Haar es spüren. Viele Menschen essen zu wenig Eiweiß, zu viele verarbeitete Lebensmittel und zu wenig Omega-Fettsäuren. Das führt zu trockenen, stumpfen Haaren, die leicht ausfallen. Ein Mangel an Zink oder Eisen kann sogar zu einem dauerhaften Haarverlust führen - besonders bei Frauen mit starken Monatsblutungen oder Veganerinnen, die nicht auf Nährstoffe achten.

Hanfprotein ist keine Lösung für hormonellen Haarausfall, Schilddrüsenprobleme oder genetische Kahlheit. Aber wenn dein Haar nur deshalb schwach ist, weil du nicht genug Nährstoffe bekommst, dann kann es eine echte Verbesserung bringen. Es ist wie ein Boden, der nicht gedüngt wird: Die Pflanzen (deine Haare) wachsen schlecht - egal wie viel Wasser du gibst.

Was ist besser: Hanfprotein oder Biotin?

Viele Menschen greifen zu Biotin-Tabletten, wenn sie Haarausfall haben. Biotin ist ein B-Vitamin, das oft als „Haarvitamin“ beworben wird. Aber es hilft nur, wenn du wirklich einen Mangel hast - und das ist selten. Die meisten Menschen bekommen genug Biotin durch Eier, Nüsse oder Vollkorn.

Hanfprotein ist anders. Es ist kein einzelnes Vitamin, sondern ein komplettes Nährstoffpaket. Es enthält nicht nur Biotin, sondern auch Eisen, Zink, Omega-Fette und Aminosäuren - alles, was dein Haar braucht. Ein Studienüberblick aus dem Jahr 2023 verglich verschiedene pflanzliche Nährstoffquellen für Haarwachstum. Hanfprotein schnitt besser ab als Biotin, Kieselerde oder Reisprotein - nicht nur wegen des Proteins, sondern wegen der Gesamtnährstoffdichte.

Wenn du dir Biotin nimmst, dann kombiniere es mit Hanfprotein. Aber allein auf Biotin zu setzen, ist wie einen Motor nur mit Benzin zu füttern - ohne Öl, ohne Luft, ohne Zündung.

Gesundes Frühstück mit Hanfsamen und Orangensaft, darin eine Haarsträhne.

Wie lange dauert es, bis du Ergebnisse siehst?

Haare wachsen nur etwa 1 cm pro Monat. Das bedeutet: Du musst geduldig sein. Die ersten Veränderungen - weniger Haare im Abfluss, glattere Strähnen - kannst du nach 4-6 Wochen spüren. Sichtbare Verbesserungen wie mehr Volumen oder weniger Spliss zeigen sich meist nach 8-12 Wochen regelmäßiger Einnahme.

Wenn du nach drei Monaten keine Veränderung bemerkst, prüfe deine Ernährung insgesamt. Vielleicht isst du zu wenig Eiweiß, trinkst zu wenig Wasser oder hast einen Vitamin-D-Mangel. Hanfprotein ist kein Zauberstab - es ist ein Baustein in einem größeren System.

Welche Hanfprodukte solltest du wählen?

Nicht jedes Hanfprotein ist gleich. Achte darauf:

  • Wähle unbehandeltes, kaltgepresstes Hanfprotein - ohne Zusatzstoffe, Farbstoffe oder künstliche Süßstoffe.
  • Prüfe den Protein-Gehalt: Mindestens 50 % Protein pro 100 Gramm.
  • Vermeide Produkte mit „Hanföl“ als Hauptzutat - das ist kein Protein, sondern nur Fett.
  • Suche nach Zertifizierungen wie „bio“ oder „fair trade“ - das garantiert, dass keine Pestizide im Produkt sind.

Ein gutes Produkt aus Deutschland oder der Schweiz kostet zwischen 15 und 25 Euro pro 500 Gramm. Das ist mehr als Sojaprotein, aber weniger als hochwertiges Whey. Und du bekommst mehr Nährstoffe für dein Haar - nicht nur Eiweiß.

Fazit: Hanfprotein ist eine kluge Wahl für dein Haar

Hanfprotein wirkt nicht sofort - aber es wirkt nachhaltig. Es versorgt deine Haarfollikel mit dem, was sie wirklich brauchen: Eiweiß, Fettsäuren, Mineralien. Es ist kein Ersatz für eine gesunde Lebensweise - aber ein starker Verbündeter. Wenn du deine Haare stärken willst, ohne chemische Shampoos oder teure Behandlungen, dann ist Hanfprotein eine der einfachsten und natürlichsten Möglichkeiten. Probier es 3 Monate lang - und achte darauf, wie sich deine Haare anfühlen, wenn du sie trockenkämst. Du wirst es merken.

Kann Hanfprotein Haarausfall stoppen?

Hanfprotein kann Haarausfall nicht bei allen Ursachen stoppen - etwa nicht bei genetischem Haarverlust oder Schilddrüsenproblemen. Aber wenn der Haarausfall auf eine schlechte Ernährung zurückgeht - zum Beispiel Mangel an Eisen, Zink oder Eiweiß - dann kann Hanfprotein helfen. Es liefert die Nährstoffe, die Haarfollikel brauchen, um gesund zu bleiben und das Haarwachstum zu unterstützen.

Ist Hanfprotein für Veganer geeignet?

Ja, Hanfprotein ist zu 100 % pflanzlich und damit ideal für Veganer. Es enthält alle essentiellen Aminosäuren, was bei pflanzlichen Proteinen selten ist. Außerdem ist es frei von Soja, Gluten und Laktose - eine gute Alternative für Menschen mit Unverträglichkeiten.

Hat Hanfprotein Nebenwirkungen?

In normalen Mengen hat Hanfprotein kaum Nebenwirkungen. Einige Menschen bemerken leichte Blähungen oder Völlegefühl, besonders zu Beginn - das liegt an der hohen Ballaststoffmenge. Wenn du mit einer kleinen Dosis beginnst und langsam erhöhst, wird sich dein Körper daran gewöhnen. Bei Allergien gegen Hanf oder Nüsse solltest du vorsichtig sein.

Kann ich Hanfprotein mit anderen Nährstoffen kombinieren?

Ja, und das ist sogar empfehlenswert. Kombiniere Hanfprotein mit Vitamin C (z. B. durch Orangen oder Paprika), um die Eisenaufnahme zu verbessern. Auch Magnesium und Zink ergänzen die Wirkung. Ein Smoothie mit Hanfprotein, Beeren, Spinat und Chia-Samen ist eine optimale Kombination für gesunde Haare.

Woher weiß ich, ob mein Hanfprotein gut ist?

Schau auf die Zutatenliste: Nur „Hanfsamenprotein“ oder „Hanfproteinpulver“ sollte drinstehen. Keine Süßstoffe, kein Aroma, keine Konservierungsstoffe. Der Proteinanteil sollte mindestens 50 % betragen. Ein gutes Produkt riecht leicht nussig und schmeckt nicht bitter. Kaufe lieber von Herstellern aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz - die haben strengere Kontrollen.

Kommentare (12)

  • Petra Möller

    Hanfprotein? Ach komm, das ist doch nur das neue Superfood-Geheimnis von Yoga-Müttern mit Bio-Überzeugung. Ich hab’s probiert – mein Haar sah aus wie ein verkatertes Kätzchen nach 3 Wochen. Kein Unterschied. Wer braucht das, wenn man einfach nen guten Shampoo nimmt? 🙄

  • price astrid

    Die Metapher mit dem Boden und der Pflanze ist zwar poetisch, aber epistemologisch fragwürdig – du vermischt hier physiologische Biochemie mit einer romantischen Ökologie, die nicht nur irreführend, sondern auch anthropozentrisch überfrachtet ist. Hanfprotein als ‘Baustein’? Das ist eine semantische Reduktion des komplexen Haarzyklus zu einem ökonomischen Nutzenmodell. Wer denkt, dass Aminosäuren allein das Haar retten, verkennt die ontologische Dimension der Epidermis.

  • Andreas Krokan

    Hey, ich find’s gut, dass du das so klar erklärt hast! 😊 Nur eine kleine Korrektur: Du schreibst ‘Hanfsamenprotein’ – aber der korrekte Begriff ist ‘Hanfproteinpulver’, wenn es verarbeitet ist. Und nein, nicht alle Hanfprodukte sind gleich – ich hab mal eins gekauft, da war ‘Hanföl’ als erste Zutat, und das ist ja nur Fett, kein Protein. Achte drauf, Leute! Und ja, mit Beeren und Leinsamen ist das echt lecker. Hab’s seit 6 Wochen – Haare fühlen sich dichter an. Kein Wundermittel, aber echt nützlich!

  • John Boulding

    Die Studie aus 2023 erwähnst du – aber nicht den Autor. Das ist unprofessionell. Wer hat die untersucht? Welche Stichprobe? Wie viele Teilnehmer? Ohne Quellenangabe ist das bloß Wellness-Propaganda. In der Schweiz würden wir das als ‘Halbwahrheit mit Veganer-Flair’ bezeichnen. Ich hab in Zürich ein Labor getestet – Hanfprotein hat zwar bessere Aminosäuren als Reisprotein, aber es ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Und nein, du kannst nicht einfach ‘Omega-6’ als Heilmittel verkaufen.

  • Seraina Lellis

    Ich möchte nur ergänzen, dass die Kombination von Hanfprotein mit Vitamin C wirklich entscheidend ist – nicht nur für die Eisenaufnahme, sondern auch für die Kollagenbildung in den Haarfollikeln. Ich hab vor einem Jahr nach der Geburt extremen Haarausfall gehabt, und nachdem ich mit 2 Esslöffeln Hanfprotein täglich angefangen habe – plus täglich 200 mg Vitamin C aus Acerola-Kirschen – hat sich mein Haar nach 10 Wochen merklich verändert: weniger Bruch, mehr Glanz, und vor allem: weniger Haare im Bürsten. Es ist kein Zauber, aber es ist eine sinnvolle Ergänzung, besonders wenn man wie ich vegan lebt und nicht genug Hülsenfrüchte isst. Ich trinke es jetzt jeden Morgen mit Hafermilch, Banane und etwas Zimt – es ist wie ein warmes, nahrhaftes Ritual. Und ja, ich hab auch die teuren Shampoos aufgegeben. Die Haut braucht keine Chemie, sie braucht Nährstoffe.

  • Mischa Decurtins

    Ich bin kein Fan von solchen ‘Wundern’ – wenn man sich gesund ernährt, braucht man kein Hanfprotein. Ich esse täglich Fleisch, Eier, Nüsse, Vollkorn – mein Haar ist stark. Wer Probleme hat, sollte zum Arzt gehen, nicht zum Supermarkt. Hanfprotein ist ein Marketingprodukt für Leute, die sich mit ‘natürlich’ entschuldigen wollen, weil sie faul sind. Und wer sagt, dass ‘pflanzlich’ automatisch besser ist? Das ist Ideologie, keine Wissenschaft.

  • Yanick Iseli

    Ich möchte betonen: Hanfprotein ist kein Dopingmittel. Es ist ein Nahrungsergänzungsmittel – und als solches muss es den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. In der Schweiz unterliegt es der Lebensmittelverordnung, nicht der Arzneimittelgesetzgebung. Daher: Keine Heilversprechen. Der Autor hat das gut gemacht – er sagt ‘kann helfen’, nicht ‘heilt’. Das ist korrekt. Aber: Wer das Produkt kauft, sollte auf die Zertifizierung achten – kein ‘Bio’-Schein auf der Verpackung, sondern ein echtes EU-Bio-Zertifikat. Sonst ist es nur grünes Marketing. Und bitte: Keine Kombination mit Biotin-Tabletten. Das ist überflüssig und teuer.

  • Stephan Schär

    Haha, ich hab’s probiert – und meine Haare sahen aus wie ein verschlafener Igel nach einer Nacht mit Kaffee und Zigaretten. 😅 Aber echt: Ich hab’s mit Leinsamen, Chia und einem Schuss Orangensaft gerührt – und nach 3 Wochen? Kein Spliss mehr. Kein Juckreiz. Mein Kopf fühlt sich an wie ein frisch gewaschener Baum – ohne Shampoo. Wer’s nicht glaubt: Probier’s 2 Monate, dann komm zurück und sag mir, dass es Quatsch ist. Ich bin kein Veganer, aber ich bin ein Fan. Und nein, ich hab nicht 200€ für ein Shampoo ausgegeben. 🤓

  • Joel Lauterbach

    Ich hab’s 3 Monate genommen – Haare fallen weniger, glänzen mehr. Einfach. Kein Drama. Kein Wunder. Aber es funktioniert. Empfehle ich.

  • Dieter Krell

    Ich hab das vor 2 Wochen angefangen – und ich muss sagen: Ich hab das Gefühl, als würde mein Kopf endlich atmen. Vorher war meine Kopfhaut ständig juckig, und ich hab jeden Tag 30 Haare im Kamm gefunden. Jetzt? Weniger als 5. Und ich hab kein Shampoo gewechselt, kein Öl aufgetragen – nur Hanfprotein in den Smoothie. Ich hab das sogar meiner Mutter gegeben – sie hat 60 und dachte, sie wäre ‘zu alt’ für so was. Jetzt sagt sie: ‘Warum hab ich das nicht früher probiert?’ Ich find’s cool, dass man so was mit einfachen Mitteln verbessern kann. Und ja, es schmeckt wie geröstete Nüsse. Kein Problem.

  • Astrid Shapiro

    Ich habe die Studie aus 2023 durchgesehen – die Autoren sind von einer Hanf-Startup-Firma finanziert. Die Kontrollgruppe bestand aus 12 Frauen, alle Veganerinnen, alle mit Eisenmangel. Die Ergebnisse sind nicht generalisierbar. Wer sagt, dass Hanfprotein besser ist als Biotin, ignoriert die Tatsache, dass Biotin bei Mangel wirkt – und Hanfprotein bei Nährstoffmangel. Beides ist kein Allheilmittel. Wer hier ‘Wissenschaft’ behauptet, verharmlost systematische Bias. Und nein – ich hab es auch probiert. Meine Haare sind nicht besser. Aber ich habe jetzt mehr Blähungen. Vielleicht sollte man lieber die Ursache behandeln – Stress, Schilddrüse, Schlaf – statt ein Pulver zu kaufen.

  • Runa Kalypso

    Ich hab das aus Norwegen importiert – teuer, aber gut. Mein Haar ist jetzt so weich wie ein Kätzchen. Und nein, ich hab keine Ahnung, wie man ‘Aminosäuren’ schreibt. 😅 Aber ich weiß, dass es funktioniert. Ich rühre es in meinen Haferbrei – und mein Mann sagt, ich sehe ‘ruhiger’ aus. Vielleicht liegt’s am Magnesium? Wer weiß. Aber ich mach’s weiter.

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